Handschriften

Celebration Font als Stilmittel der Gestaltung


Die Wahl der richtigen Schriftart spielt eine entscheidende Rolle, um die Botschaft und Emotionen eines Designs zu vermitteln. Unter den vielen Schriftarten, die Designern zur Verfügung stehen, sind Handschriften eine besonders kraftvolle Wahl. In diesem Artikel werden wir uns die Welt der Handschriften ansehen, insbesondere die „Celebration Font“, und herausarbeiten, warum Handschriften in der Gestaltung eine besonders emotionale Ansprache ermöglichen.

 

Die Vielfalt der Fonts: Von klassisch bis individuell


Die Welt der Schriftarten ist reich an Vielfalt. Es gibt unzählige Fonts, von klassischen serifenbetonten Schriften wie Times New Roman bis zu modernen serifenlosen Schriften wie Helvetica. Doch wenn es darum geht, eine persönliche Note und Emotionen in ein Design einzubringen, können Handschriften eine unschlagbare Wahl sein. Die „Celebration Font“ ist eine solche Handschrift. Sie strahlt Freude, Feierlichkeit und Individualität aus. Mit ihrer verspielten, handgeschriebenen Ästhetik kann sie jedem Design eine einzigartige Persönlichkeit verleihen. Warum sind Handschriften so besonders? Weil sie eine menschliche Note in die Typografie einbringen. Nichts ist in der Typografie menschlicher als die Handschrift. Die individuellen Variationen und die organische Natur einer Handschrift vermitteln Authentizität und Persönlichkeit. Handschriften können ein breites Spektrum von Emotionen und Stimmungen vermitteln. Eine „dirty“ Handschrift kann Rustikalität und Natürlichkeit vermitteln, während eine festliche Handschrift Feierlichkeit und Freude ausstrahlen kann. Sehr elegante Handschriften hingegen verleihen einem Design eine zeitlose Eleganz. Die Wahl der richtigen Handschrift hängt von der Botschaft und der gewünschten Emotionalität des Designs ab. Einladende Grußkarten können von einer verspielten Schrift profitieren, während bei formellen Einladungen mit einer eleganten gepunktet werden kann.

 

Große Fontlibraries für Handschriften


In den letzten Jahren sind Fontlibraries zu wahren Schatzkammern für Designer geworden. Google Fonts bietet eine umfangreiche Sammlung von Schriftarten, darunter viele Handschriften. Die Bibliothek ist frei zugänglich und bietet eine einfache Integration in Webprojekte. Adobe Fonts bietet eine beeindruckende Auswahl an Schriftarten, darunter viele Handschriften, die sich nahtlos in Adobe Creative Cloud-Anwendungen integrieren lassen. Eine der größten kommerziellen Fontlibraries ist MyFonts. Sie bietet eine breite Palette von Handschriften. DaFont ist eine beliebte Website, auf der Sie Tausende von kostenlosen Schriftarten, einschließlich Handschriften, finden können. Insgesamt sind Handschriften ein mächtiges Stilmittel in der Gestaltung. Sie können eine persönliche Verbindung zwischen Ihrem Design und den Betrachtern herstellen und eine emotionale Ansprache ermöglichen, die andere Schriftarten nicht bieten können. Wenn es darum geht, Individualität und Emotionen in Ihr Design zu integrieren, ist die „Celebration Font“ und andere Handschriften eine inspirierende Wahl.

Was ist Amalia und was hat die Raiffeisen Bank damit zu tun?

Viele Firmen entwickeln ihre eigenen Schriftarten, die dann nur von ihnen genutzt werden können und somit eine wichtige Rolle in der Corporate Identity und dessen Design spielen. So hat es jetzt auch die Raiffeisen Bank gemacht und mit der Schriftart Amalia ihre erste eigene Hausschrift implementiert. Zuvor verwendete die Bank Open Sans und andere häufig genutzte Schriftarten, Amalia steht damit also für einen großen Wandel in Richtung Individualität. 2018 begann die Neuentwicklung des Brandings und Amalia ist ein wichtiger Teil davon. Wichtig war der Bank der internationale Zeichensatz sowie die Vielsprachigkeit der Schriftart. Das Monotype Studio half der Bank bei der Entwicklung, aus der dann die Exklusivschrift Amalia hervorging.

Cotford – eine knallharte und frische Serifenschrift

Die neue Font-Familie wurde vom Typedesigner Tom Foley und Monotype Studio entworfen. Dank einem variablen Ansatz bietet sie Designern unzählige Gestaltungsoptionen.

Cotford: emotional und modern für das digitale Jahrhundert

Cotford ist ein neuer Schriftstil, der eine feine Gestaltungsform und Liebe zum Detail hervorhebt. Diese von Typedesigner und Direktor des Monotype Studios Tom Foley entworfene Serifenschrift des heutigen Zeitalters erfüllt die Anforderungen der digitalen Ära und harmoniert perfekt mit modernen Designs.

Wie entstand die Idee zu „Cotford“?

Die digitale Transformation hat für die meisten Marken einen Bedarf an flüssigeren und vielseitigeren Schriftarten geschaffen. Moderne Fonts sollten zugänglich, klar sowie persönlich  und einzigartig sein. Außerdem sollten sie Zuverlässigkeit bieten. Vor diesem Hintergrund hat Tom Foley Cotford entwickelt. Die Hauptidee war, eine moderne, zuverlässige und vielseitige Serifenschrift zu schaffen, die die Erwartungen der heutigen Kreativen und Unternehmen erfüllt.

Wie die Schriftart erstellt wurde

Das Projekt Cotford beschäftigt den Autor seit 2014. Die Idee entstand damals, wurde aber ständig erweitert und weiterentwickelt, da unablässig neue Funktionen hinzugefügt wurden. Die nützliche und einzigartige Cotford-Schriftfamilie wurde aus klassischen Schriftdesigns unter Berücksichtigung moderner Trends und unter Verwendung nachhaltiger Schrifttechnologien erstellt. Der elegante Font verkörpert Konsequenz, Hochwertigkeit und perfekte Leistung sowohl in statischer als auch in variabler Gestaltungsform. Cotford liefert das perfekte Stilgefühl für Wortmarkendesign oder redaktionelles Layout und macht eine UI, Headline oder Animation auch im Responsive Design zu einem positiven Erlebnis.

Für wen ist die Cotford-Schriftfamilie geeignet?

Cotford wurde mit Blick auf Vielseitigkeit entwickelt und bietet eine Vielzahl von Text- und Display-Schriftartenoptionen, die Kreativen eine große Auswahl an Gewichten und visuellen Größen bereitstellen. Doch die größte Anziehungskraft des Fonts liegt in seiner Einfachheit. Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten in einer relativ kleinen Schriftfamilie eignen sich perfekt für das Branding und sorgen für einen eigenartigen Markenstil. Einzelne Stile der Cotford-Fontfamilie sind für jeweils 55 Euro erhältlich. Das Cotford Full Family Package ist für 395 Euro erhältlich. Einzelne variable Schriften können Designer für 197 Euro erwerben.

Signature Schriften – beliebt und zum Download verfügbar

Fonts, die aussehen, als wären sie ausdrucksstark handschriftlich geschrieben, haben viele Verwendungsmöglichkeiten. Manchmal sehen sie sogar aus wie Unterschriften. Einige von ihnen sind sehr beliebt und stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Individuelle „Handschrift“ der Marke

Signature Fonts werden normalerweise als Schriften gruppiert, die einen deutlichen handschriftlichen Charakter haben. Aufgrund ihres Stils werden sie oft mit Signaturen verglichen. Die Lesbarkeit solcher Schriften tritt in den Hintergrund. Die Hauptaufgabe von Signature Font-Designern besteht darin, stilvolle und ausdrucksstarke Schriften zu erstellen, die eine bestimmte Atmosphäre oder einen individuellen Charakter vermitteln. Solche Fonts können auch mit anderen Schriftarten kombiniert werden.

Wo Signature Schriften anwendbar sind

Signature Fonts werden in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Sie werden oft Teil der Corporate Identity und in Firmenpostkarten oder E-Mails verwendet. Diese Schriftarten können einen großen Einfluss darauf haben, wie ein Unternehmen und eine Marke von Kunden wahrgenommen werden. Aber neben der Wahl des Stils lohnt es sich, andere Gestaltungselemente wie Farbe und Muster zu berücksichtigen. Außerdem gibt es einiges zu beachten.

Signature Schrift: Highlights der Auswahl

Es mag nicht so gravierend erscheinen, aber die falsche Wahl der Signature Schrift kann zu falschen Konsequenzen führen:

  • Wenn eine Schriftart nicht websicher ist, ist sie möglicherweise nicht auf allen E-Mail-Plattformen oder Browsern verfügbar. Wenn dies der Fall ist, greifen Browser auf die Standardschriftart zurück, was das Typedesign beeinträchtigen kann
  • Ist die Schrift zu schnörkelig, kann sie den Eindruck von Unprofessionalität erwecken oder die Marke weniger vertrauenswürdig erscheinen lassen
  • Wenn die Schriftart schwer lesbar ist, werden sich die meisten Benutzer möglicherweise weigern, den Inhalt zu lesen

Schriftarten sagen viel über eine Marke sowie das Unternehmen und die Branche als Ganzes aus, daher ist die Wahl des richtigen Signature Fonts wichtig.

Tipp: Viele Signature Schriften stehen bei verschiedenen Diensten zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Niederländische Typografie

Ein Ausflug zu unseren Nachbarn


Niederländisches Design ist weltweit für seine Klarheit, Einfachheit und Raffinesse bekannt. In dieser Hinsicht spielt die Typografie eine entscheidende Rolle, und die Niederlande haben eine reiche Geschichte und eine florierende Gegenwart in der Schriftgestaltung. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf drei herausragende niederländische Schriftgestalter und entdecken die Schönheit der niederländischen Typografie.

 

Lucas de Groot: Meister der Geometrie


Lucas de Groot ist ein niederländischer Schriftgestalter, der in der Welt der Typografie große Anerkennung gefunden hat. Seine Schriften sind oft von geometrischer Präzision und Eleganz geprägt. Eine seiner bekanntesten Schriften ist die „Thesis“, die für ihre klaren Linien und moderne Ästhetik geschätzt wird. Sie hat in verschiedenen niederländischen und internationalen Publikationen und Corporate Designs Verwendung gefunden und zeigt die Vielseitigkeit der niederländischen Typografie.

 

Gerard Unger: Die Poesie der Schrift


Gerard Unger, ein niederländischer Schriftgestalter, hat sich einen Ruf für seine poetische Herangehensweise an die Schriftgestaltung erworben. Seine Schriften zeichnen sich durch ihre Eleganz und Raffinesse aus, und sie haben in den Niederlanden und darüber hinaus Anerkennung gefunden. Eine seiner bemerkenswerten Schriftarten ist die „Swift“, die für ihre ausgewogene Proportionen und ihre Lesbarkeit bekannt ist. Sie wurde in niederländischen Tageszeitungen und Zeitschriften eingesetzt und hat das Erscheinungsbild der gedruckten Medien in den Niederlanden geprägt.

 

Martin Majoor: Klassische Moderne


Martin Majoor ist ein weiterer herausragender niederländischer Schriftgestalter, der die Typografie-Szene mit seinen Werken bereichert hat. Seine Schriften sind eine gelungene Verbindung von klassischer Eleganz und modernem Minimalismus. Die Schrift „Scala“ von Martin Majoor ist ein hervorragendes Beispiel für seine Fähigkeit, zeitlose Schriftarten zu schaffen. Mit ihren klaren Linien und ihrer ausgewogenen Formgebung hat die Scala in verschiedenen niederländischen Buchprojekten und Corporate Designs Verwendung gefunden.
Niederländische Typografie zeichnet sich durch ihre Vielfalt und Qualität aus. Sie verbindet die Prinzipien von Einfachheit, Klarheit und Raffinesse auf beeindruckende Weise. Die Schriftgestalter wie Lucas de Groot, Gerard Unger und Martin Majoor haben dazu beigetragen, dieses reiche Erbe lebendig zu halten und neue Schriftfamilien zu schaffen, die die Welt erobern. Es ist faszinierend zu beobachten, wie niederländische Typografie immer wieder neue Standards setzt und Trends inspiriert. Von der Geometrie Lucas de Groots bis zur Poesie von Gerard Unger und der klassischen Moderne von Martin Majoor bleibt die niederländische Typografie eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration für Designer und Schriftgestalter auf der ganzen Welt. Sie ist ein wahrer Schatz im Reich des Designs, der weiterhin bewundert und geschätzt wird.

Helvetica Now Variable von Monotype: ein perfekter Support für Designer

Monotype hat Helvetica Now Variable vorgestellt, eine Schriftart, die Designern die perfekte Unterstützung für die meisten heutigen typografischen Anforderungen bietet. Das Studio bietet eine Erweiterung an: Eine Breitenachse von Compressed zu Normal verwandelt Helvetica Now in einen 3D-Schriftraum.

Vielseitigkeit in einem prägnanten Format

Helvetica Now Variable liegt am Fischgrat der Helvetica Now Fontfamilie, die 2019 veröffentlicht wurde. Dann führte Monotype die klassische Schrift für den digitalen Workflow in die Designwelt ein und erweiterte gleichzeitig den Spielraum mit 3 optischen Größen erheblich:

  • Text
  • Anzeige
  • Micro

Alternative Symbole waren auch ein Feature von Helvetica Now. Aber heute führt der Anbieter von Schrift- und Designtechnologien Helvetica Now in einem variablen Fontformat ein, was sie vielseitig und benutzerfreundlich macht. Designer finden hier 2,5 Mio. Helvetica-Schriftschnitte, verpackt in nur 2 Schriftdateien – kursiv und aufrecht.

Welche Features bietet Helvetica Now Variable?

Für Designer bietet diese Schriftart viel Raum für Kreativität:

  • Stärke der Linien können sie individuell zwischen Hairline und Extra Black einstellen
  • optische Abmessungen sind einstellbar von 4 pt bis unendlich
  • der Entwickler hat auch eine neue Condensed Compressed-Option eingeführt

In diesem nun dreidimensionalen frontalen Gestaltungsraum können Millionen von Zwischenebenen geschaffen werden. Und das zusätzlich zu den 144 klassischen Helvetica-Stärken, die weiterhin in Schriftmenüs und Untermenüs erscheinen. Unzählige stilistische Farbnuancen für anspruchsvolle typografische Projekte stehen ebenfalls zur Verfügung. So haben Designer die Möglichkeit, gut lesbare Texte oder flüssige Animationen zu erstellen.

Die digitale Gegenwart treibt die Entwicklung voran

Die digitale Transformation hat bei vielen Designern und Marken den Bedarf an flexiblerer, schneller ladender Typografie geweckt. Studio Monotype erhält regelmäßig zahlreiche Anfragen und Aufträge dieser Art. Das variable Schriftformat steht nun auch Helvetica-Fans zur Verfügung und bietet innovative Möglichkeiten zur modernen Gestaltung digitaler Texte: mit großer Präzision und Flexibilität, die sowohl die klassische Verwendung als auch den modernen dynamischen Ansatz mit mehr Auswahl und digitaler Strenge bereichert.

Können Schriftarten die Welt verbessern?

Ob Schriftarten die Welt verbessern können, ist eine Frage, die sich Christoph Koeberlin stellte, als er seine Schriftfamilie Pangea entwarf. Ihm war wichtig, es auch als Designer zu schaffen, die Welt positiv zu beeinflussen. Eine Sache, die er mit der Pangea macht, ist konstant 25 Prozent seiner Einnahmen durch die Schriftart an den Regenwald und andere Charity Projekte dieser Art zu spenden. Kunden helfen also mit ihrem Kauf direkt dabei, den Regenwald zu erhalten und den Klimawandel zu bekämpfen. Pangaea wurde nach dem Urkontinent benannt und das ist kein Zufall. Es soll ein Symbol für eine globale Kooperation sein. Verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Kulturen haben bei der Gestaltung geholfen, um diesen Wert noch viel weiter zu unterstreichen. Die Arbeit an Pangea dauerte ganze fünf Jahre und das zeigt sich auch wirklich im Endergebnis. Neben der Pangea gibt es noch das Familienmitglied Pangea Text, was vor allem auf eine sehr hohe Leserlichkeit abzielt. Zudem gibt es eine variable Font Version. Beim Kauf kann man selbst entscheiden, ob man alle Optionen braucht oder ob einem auch eine geringere Auswahl ausreicht. Der Designer Christoph Koeberlin ist ein Font Techniker aus Europa, der nicht ohne Grund sehr gefragt ist. Sorgfalt und eine schnelle Lieferung sind genau das, wofür er so bekannt ist. Pangea ist auch nicht seine erste Retail-Familie, sodass er für diese schon reichlich Erfahrung mitbringen konnte. Übrigens kann man seine Werke exklusiv bei Fontwerk kaufen.

Monotype: Verbesserte One-Stop-Lösung für einfachen Zugriff

Monotype hat das umfassende Fontdesign-Knowhow seines Studioteams mit sorgfältig ausgewählten Schriftbibliotheken von erstklassigen Partnern kombiniert. Moderne Funktionen, die den aktuellen Anforderungen immer anspruchsvollerer Kreativteams gerecht werden, sind jetzt bequem an einem Ort integriert.

Innovative Schriftverwaltung: Monotype führte Fonts an einem Ort ein

Von Designern für Designer entwickelt, hat der Font-on-Demand-Dienst viele Vorteile gegenüber dem üblichen Ansatz:

  • vereinfacht die Suche und Verwaltung
  • ermöglicht das Teilen von Schriftarten
  • löst das Problem der Lizenzierung

Mit der umfangreichsten Fontfamilien-Sammlung mit über 50.000 Schriftarten und 30.000 Fontdesigns, einer einzigen Lizenz und zentralem Zugriff auf die begehrtesten Schriftartbibliotheken der Welt können Kreative diese nun einfach, schnell, effizient und ohne Aufwand nutzen. In letzter Zeit wurde der Cloud-Dienst mehrfach aktualisiert.

Die vielfältigste und benutzerfreundlichste Schriftsammlung

Neben der eigenen Fontsbibliothek mit über 14.000 Schriftarten enthält Monotype Fonts eine Sammlung von Werken international renommierter Designer und unabhängiger Schriftherausgeber. Dadurch haben User prompten Zugriff auf neue Versionen und viele nützliche Optionen, darunter:

  • komfortable Benutzeroberfläche
  • hilfreiche und einzigartige Tipps
  • ikonische Klassiker

Monotype-Fonts repräsentieren über 90% der Weltsprachen, was für Entwickler und Unternehmen, die auf den internationalen Markt abzielen, von entscheidender Bedeutung ist.

Zugriff auf nützliche kreative Tools

Designer und Kreativteams können sich auf die reibungslose Autoaktivierung von Schriftarten in beliebter Software wie Photoshop, InDesign, Sketch, Illustrator und Adobe InCopy verlassen, selbst wenn sie nicht online sind. Monotype arbeitet mit Topmarken, Typedesignern, Designagenturen und kreativen Köpfen weltweit zusammen, und dieses Wissen und diese Erfahrung fließen direkt in Monotype Fonts ein. Die Kreativteams von heute neigen dazu, remote zu arbeiten, und der neue Cloud-Dienst unterstützt sie, wo immer sie sind.

Eine Lizenzvereinbarung für alle Produkte

Alle Schriftarten bei Monotype Fonts unterliegen derselben Lizenzvereinbarung. Verbundene Design-Teams können Schriftarten für verschiedene Ziele verwenden, vom ersten Entwurf bis hin zu umfangreichen digitalen Kampagnen und sogar zum globalen Rebranding. So stehen ihrer Kreativität alle Türen offen: kein doppeltes Prüfen von Lizenzen, kein Papierkram, keine Unterbrechung des Designprozesses für Genehmigungen.

Erste Farbstiftschrift zum Tippen

Heute kann man schöne handgeschriebene Texte im digitalen Format erhalten. Mit Kulischrift getippte Sätze sehen überraschend glaubwürdig aus. Sie können mit der LiebeHeide Farbschrift installiert werden.

Farbschrift LiebeHeide beschert Designern einen Höhenflug

LiebeHeide ist eine digitalisierte Handschrift, die die Kugelschreiberschrift originalgetreu wiedergibt. Der Effekt wird durch eine Zusammensetzung aus OpenType-Technologie und Farbschriften erzielt. Im digitalen Font stecken nicht nur neueste Schrifttechnologien, sondern auch die langjährige Erfahrung in der Erstellung von Beschriftungen ihrer Schöpferin Ulrike Rausch.

Wie die Kuli-Handschrift entstand

Vor rund 100 Jahren begann die lange und erfolgreiche Reise der Kulis. Ihr Schöpfer, der Ungar Laszlo Biro, beobachtete Kinder beim Murmeln. Der Erfinder hatte die unglaubliche Idee, dass die Kugeln, wenn sie in einer Pfütze rollen, eine nasse Bahn hinterlassen. Er ließ sich die Kugelschreiber-Erfindung patentieren, die bis jetzt ein Bestseller ist. Das konnten auch Lehrer mit ihrem Ausdruck, dass Kugelstifte die Handschrift von Schülern verderben, nicht verhindern.

Die Handschrift findet ihre Fortsetzung in der digitalen Welt

Als Vorlage für die Farbschrift LiebeHeide diente der echte Schriftzug mit Kugelschreiber, den Ulrike Rausch hochauflösend digitalisierte. Die Entwicklerin hat auch komplexe automatische OpenType-Funktionen wie Ligaturen und alternative Buchstaben sowie typische Handschriftelemente programmiert:

  • Symbole und Wellenlinien
  • einfachen und doppelten Unterstrich
  • viele Durchstreichungen: horizontal, diagonal und gekritzelt

Designer müssen auch nicht nach den meisten Symbolen suchen, da sie automatisch gesammelt werden. So können sie aus <3 ein Herz machen, aus 🙂 oder 😀 einen Smiley und aus – kombiniert mit > alle 4 Arten von Pfeilen. Insgesamt enthält der Color Font fast 500 Glyphen.

Anwenden des Kuli-Fonts

Die Schriftart funktioniert in allen professionellen Designprogrammen wie Adobe Creative Cloud-Apps und nativen MacOS-Anwendungen wie Keynote, Pages oder Numbers. Die LiebeHeide-Textfarbe kann nicht in Editoren geändert werden, aber es ist mit Photoshop-Filtern möglich. Wichtig: Zur Verbesserung der Performance sind in der Schriftart 3 verschiedene Auflösungen hinterlegt, damit Apps nur die Größe herunterladen, die gerade benötigt wird.

 

Das 1 x 1 der Typografie

Typografie ist etwas, das im Alltag an jeglichen Schnittstellen genutzt wird. Überall wird man damit konfrontiert. Im Supermarkt, zu Hause, im Internet, auf der Arbeit … Typografie ist so selbstverständlich in unsere Umgebung integriert, dass wir die Kunst der Typografie gar nicht mehr wahrnehmen. Außer der Typografie ist es nicht gelungen, ihren Zweck zu erfüllen: Wenn sich Texte schlecht lesen lassen, die Farben sind nicht gut abgestimmt sind oder es einfach nicht gut aussieht. Kurt Weidemann sagte schon, dass man gute Typografie nicht wahrnimmt, genau wie man die Luft zum Atmen nicht wahrnimmt. Man merkt sie erst, wenn es stinkt. Auch Typografie nimmt man erst wahr, wenn sie nicht funktioniert. Hier kommen Designer ins Spiel. Die Designer sind die Experten der Typografie. Sie gestalten Inhalte so, dass sie ihren Zweck erfüllen. Neben einer guten Optik ist dabei mindestens genauso wichtig, dass die Lesbarkeit stimmt. Der schönste Schriftzug bringt nichts, wenn ihn dann niemand entziffern kann.

Botschaften müssen in der Regel mit Text und Schrift übermittelt werden. Daher kommt Typografie auf Plakaten, in Apps, in Magazinen, in Werbeartikeln, in Anleitungen und überall dort zum Einsatz, wo eine Botschaft an den Betrachter vermittelt werden soll. Es gibt zahlreiche Hilfswerke, die Designer sich zur Hand nehmen können, um noch mehr über die Typografie zu lernen. Darunter auch das neue Standardwerk von Natalie Gaspar und Patrick Marc Sommer, welches „Das ABC der Typografie“ genannt wurde.

Wichtig ist, dass Designer sich hier immer weiterbilden. Mit der Digitalisierung kommen immer wieder neue Aspekte der Typografie hinzu und sie entwickelt sich weiter. Was noch vor ein paar Jahren in der Ausbildung gelernt worden ist, kann mittlerweile veraltet sein. Um auf dem neuesten Stand zu bleiben, müssen Designer also immer wieder neu lernen, was Typografie bedeuten kann.