Sommer-Design-Projekte auf Kickstarter

Trotz des heißen Wetters und der Urlaubszeit ruhen sich Kreative nicht aus. Auch im Sommer finden sich auf Kickstarter vielversprechende Designprojekte, die auf Unterstützung hoffen. Einige von ihnen sind einen Blick wert.

Spielkulturmagazin WASD

Das ambitionierte Gaming-Kultur-Magazin ist im deutschsprachigen Raum manchen längst ein Begriff. Das Magazin erscheint halbjährlich und bietet Gaming-Journalismus aus unterschiedlichen Perspektiven. Benutzer können sich an unabhängigen, vielseitigen und bunten Meinungen und Bewertungen erfreuen. Nun wollen die Wards des Sea of ​​Sundries Verlags international werden und einen englischsprachigen Ableger schaffen.

Lebenskalender auf Kickstarter

Wenn man berücksichtigt, dass das Durchschnittsalter der Welt bei etwa 71,5 Jahren liegt, zeigt der Lebenskalender, wie das ganze Leben auf ein Blatt Papier passt und wo sich der Benutzer gerade befindet. Jede Woche wird als Quadrat und jedes Jahr als Reihe dargestellt. Das soll die Nutzer des Meisterwerks dazu anregen, ihr Leben zu überdenken, das Wichtige zu beachten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Schließlich kann der Life Calendar einfach als auffällige Dekoration an einer Wohnungs- oder Bürowand dienen.

Bastelplaner 2.0

Craft Planner 2.0 ist ein Wochenplaner mit zusätzlichen Timeline-Seiten. Meilensteine und Tagesziele ​​können detailliert festgehalten werden. Der Zeitstrahl dient der besseren Orientierung. Mit flexiblen Wochenplänen und jeder Menge Schreibmöglichkeiten wird der Bastelplaner 2.0 zu einem unverzichtbaren Tool für alle Bastelliebhaber.

Standfuß Origami FODI

FODI ist als Ständer für mobile Geräte konzipiert. Nutzer können bequem ein Smartphone, ein Tablet oder sogar ein E-Book darauf ablegen. Das Highlight des Produkts ist die hauchdünne Konstruktion, die durch die Origami-Falttechnik schnell aufgebaut und verstaut werden kann. FODI ist bereits ein Hit auf Kickstarter geworden und die Finanzierung für dieses Projekt ist ebenfalls gesichert.

Haftbare Nano-Strips

Dies ist ein weiteres Produkt, das hilft, Gadgets bequem zu platzieren. Mit Nano Strips können User schnell und einfach Smartphones, Stifte, Tablets oder Schlüssel an die Wand hängen. Die elastischen Bänder basieren auf der Gelpad-Technologie und halten Gegenstände mühelos an Ort und Stelle.

Das steckt hinter dem Red Dot Award

Die Red Dot Jury besteht aus 25 Experten, die jedes Jahr Preise für besonders herausstechendes Kommunikationsdesign vergeben. 2019 bewarben sich Designer und Agenturen aus 54 Ländern – insgesamt nahmen 8697 Marken an dem Wettbewerb teil. 2019 gab es auch das erste Mal zwei Bereiche: Communication Design und Brands. Somit konnte auch eine weitere Auszeichnung vergeben werden: Die Red Dot: Brand of the Year! Natürlich eine besonders große Ehre. Durch die neue Kategorie machten 2019 auch wesentlich mehr Teilnehmer mit als noch im Jahr zuvor. Von allen Einreichungen wurden dann doch auch 8,9 Prozent ausgezeichnet! Dabei war die Jury kritisch. Aber nicht nur kleine Unternehmen machen bei diesem Wettbewerb mit, denn 2019 gewann unter anderem die Deutsche Telekom. Ausschlaggebend war hier vor allem eine konsistente Vermittlung der Brand Values an die Käufer und Kunden. Das auch so etablierte Marken teilnahmen und sich von der Jury bewerten ließen, zeigt definitiv auch, dass der Award ein ernstzunehmender ist, der prestigeträchtig ist. Bei einem Event werden die Preisträger dann jährlich geehrt und feiern ihre Erfolge. Zudem gibt es eine Ausstellung, die man sich auch online teilweise anschauen kann. Es wird definitiv jedes Jahr viel Liebe in die Awards Zeremonie und auch die Auswahl der Gewinner gesteckt. Somit können nicht nur die Preisträger, sondern auch die Juroren und die Event Manager sehr stolz sein!

Das Comeback der 80er Jahre

Trends sind ein wahrer Kreislauf. So gut wie alles kommt irgendwann zurück. So sind die 80er Jahre in der Designbranche immer wieder total präsent. Oft gibt es dann neue Interpretationen für die klassischen 80er-Styles, weil es durch neue Designer auch neue Blickwinkel und Perspektiven gibt. Das hält das Ganze immer wieder total aufregend! Mit den 80er Jahren verbindet man Animal Prints, leuchtende Farben und vor allem Neon, goldene Panzerketten, Bomberjacken, bunte Leggings, Stulpen … Jedem fallen vermutlich unfassbar viele verschiedene Assoziationen ein, wenn es um die 80er Jahre geht. Die Retrowelle spiegelt sich aber nicht nur in Designs von Kleidung wider, sondern auch in Interior, Werbung und überall dort, wo Design ins Spiel kommt. Oft spiegeln sich solche Trends auch in Serien und Filmen (und Musik) wider. Was den 80er Jahre Trend angeht, hat bestimmt auch die Netflix Serie Stranger Things ihre Finger im Spiel. Trends lassen sich in allen Aspekten des Lebens finden, man muss nur etwas darauf achten. Vielleicht liegt der Grund, dass Trends immer wieder zurückkommen, darin verankert, dass wir uns manchmal alle nach etwas sehnen, das vertraut ist. Wie eine Art Zuflucht. Mit solchen Trends schwingt auch immer etwas Nostalgie mit.

So verändert sich das Marketing

Früher bestand Marketing aus Strategien und einem starren Fokus. Kampagnen mussten durchgeführt werden, Zahlen wurden kontrolliert. An alldem ist auch nichts schlecht, aber Markenwelten werden mittlerweile eher ganzheitlich betrachtet. Das ist ein starker Wandel. Eine Marke soll jetzt eher einzigartige und unvergessliche Erfahrungen bieten. Der Fokus liegt auf dem Erlebnis mit der Marke und umfasst alles, was der Kunde in Bezug auf die Marke erlebt. Jeder einzelne Schritt der Customer Journey zählt zum Markenerlebnis. Kunden sollen nicht mehr nur angezogen werden, die Conversion Rate steht viel mehr im Fokus, genau wie Kunden auch an die Marke zu binden – und das langfristig! Jedes positive Kundenerlebnis bindet Kunden mehr an die Marke, das passiert oft sogar einfach im Unterbewusstsein. Aber umgekehrt ist es auch mit negativen Kundenerlebnissen so. Laut einer Statistik erlebt ein Großstadtbewohner an einem Tag 3000 Brand Touchpoints und erinnert sich am Ende maximal an sechs Stück davon. Deswegen muss man unbedingt zwischen all den Marken herausstechen, wenn man bemerkt werden möchte. Das heißt, dass Marketing sich immer weiterentwickeln muss und immer neue Ideen braucht. Was letzten Monat noch funktioniert, kann im nächsten Monat schon wieder überholt und veraltet sein. Trends entwickeln sich rasend schnell. Man muss festlegen, was die wichtigsten Schnittpunkte zwischen Marke und Kunde sind. Das können Mitarbeiterkontakte sein, Produkttests, Kataloge und Werbung generell, aber auch die Art, wie ein Laden aufgebaut ist. Wichtig ist aber, dass man als Marke auch Versprechen halten kann. Falsche Versprechen resultieren auf kurz oder lang zu einem negativen Markenerlebnis. Touchpoints zwischen Kunde und Marke müssen daher bewusst gestaltet und gut durchdacht werden. Eine Marke hat oft Pain Points und Gain Points. Bei einem angesagten Laden könnte der Pain Point sein, dass man lange an der Kasse warten muss. Einige Läden haben wir als Lösung bereits Kassen aufgestellt, an denen Kunden sich selbst abkassieren können und haben somit die Wartezeit verkürzt. Marken müssen also versuchen, selbst ihre Pain Points so angenehm wie nur möglich zu gestalten, damit Kunden es positiv und nicht negativ mit der Marke verknüpfen.

Google hat viel über Design zu sagen

Der Kanal Google Design wird sich ganz dem Design widmen. Hier finden Kreative jede Menge Inspiration und nützliche Informationen. In der monatlichen Videoserie „Design is […]“ sprechen Google-Mitarbeiter regelmäßig über die Zukunft von Design und Kreativität.

Google Design Vorlesungen sind aus gutem Grund gefragt

Das kreativste Unternehmen der Welt präsentiert Informationen rund um Design in einem ungewöhnlichen Format. Jeder öffentliche Vortrag konzentriert sich auf ein bestimmtes Thema. Somit bietet die Referentenreihe ein breites Spektrum und eine große Menge an Informationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln:

  • Ethik und Technologien
  • Virtuelle Realität
  • Emotionen oder Visionen

Eine der Vorlesungen widmet sich beispielsweise Daten im Design und gibt einen Eindruck davon, wie Google und die Suchmaschine funktionieren. Alle Videos sind in der YouTube-Playlist auf dem Google Design Channel zu sehen. Auf dem Kanal sind auch andere Playlists verfügbar. So ist beispielsweise Designers vs. Developers mit aktuellen Themen und Diskussionen zwischen Vertretern 2er Berufsgruppen verbunden.

Wie entstand die Idee, einen Kanal zum Thema Design zu erstellen?

Das Unternehmen ist stolz darauf, eine datengesteuerte Organisation zu sein. Google hat eine seit langem etablierte Kultur, die auf Engineering basiert. Während diese Kultur zweifellos erfolgreich ist, kann ihre wissenschaftliche Methode den Beitrag der Kreativität falsch interpretieren oder vernachlässigen. Ob es nun um Design Thinking oder die Liebe zum Detail eines Designers geht, Designernormen können dieser wissenschaftlichen Methode oft widersprechen. Design Is […] ist als monatliche Vortragsreihe über die Zukunft von Design und Kreativität konzipiert. Jede öffentliche Vortragssitzung konzentriert sich auf ein wichtiges designbezogenes Thema. Jede Serie beleuchtet eine breite Palette von Perspektiven zu allem, von menschzentriertem Design bis hin zu virtueller Realität und Ethik. Google hofft daher, dass die Zuschauer lernen, Designkonzepte besser zu verstehen und den Beitrag zu schätzen, den moderne Designer zur Welt der Innovation leisten.

Kunst am Arbeitsplatz: Ablenkung oder Bereicherung?

Es gibt eine Studie, laut der sich circa 75% der deutschen Arbeitnehmer Kunst im Büro wünschen. Kunst am Arbeitsplatz soll nicht nur Kreativität, sondern auch die Produktivität fördern. Die Studie wurde mit 1000 Arbeitnehmern durchgeführt und drei von vier Menschen wünschen sich Kunst am Arbeitsplatz. Fakt ist aber, dass 40 % der deutschen Bürowände keine Kunst als Teil ihrer Ausstattung haben, sondern kahl sind. Bei der Studie wurde außerdem herausgestellt, dass nur 30 % der Arbeitnehmer ein Mitspracherecht über die Gestaltung des Arbeitsumfeldes haben. Unternehmen können laut eigener Aussage wegen Budgetbeschränkungen und der eigenen bestimmten Irrelevanz von Kunst nicht in diese investieren. Dabei zeigen Studien, dass Kunst einen positiven Effekt auf die Produktivität von Arbeitnehmer haben kann. 64 % der Studienteilnehmer sagen aus, dass Kunst die Produktivität im Büro steigert. 71 % sagen, dass es glücklich macht. 69 % denken sogar, dass Kunst am Arbeitsplatz dabei helfen kann, das Stresslevel zu minimieren. In der Studie wurde außerdem auch das Kunstwissen der Teilnehmer abgefragt und nur 7 % der Teilnehmer konnten ein Monet Kunstwerk richtig zuordnen. Van Gogh ist der einzige Künstler, der von einem Großteil der Teilnehmer bestimmt werden konnte. Auch andere europäische Länder schnitten in dem Teil der Studie sehr schlecht ab. Lediglich Italiener konnten im Vergleich mit ihrem Kunstwissen überzeugen. Es zeigt sich, dass die Teilnehmer sich mehr Kunst im Büro wünschen, sich deswegen aber nicht unbedingt auf dem Themengebiet auskennen und sich da eher unsicher sind. Man kann also zusammenfassend sagen, dass sich Arbeitnehmer Kunst im Büro wünschen. Dabei müssen Unternehmen aber nicht unbedingt in die teuerste Kunst investieren, sondern sich lediglich damit beschäftigen, dass ihre Wände nicht kahl und trist bleiben.

Das Kommunikationskonzept

Für eine authentische Corporate Identity braucht man ein sinnvolles und gutes Kommunikationskonzept. Aber was bedeutet das eigentlich? Es ist für ein Unternehmen enorm wichtig, dass die Zielgruppe es als vertrauenswürdig und auch glaubhaft einschätzt. Das funktioniert aber nur mit einer guten Außenwirkung. Durch Social Media haben Unternehmen die Möglichkeit, viel persönlicher mit ihren potentiellen Kunden zu agieren. Während das eine große Chance ist, ist es auch eine große Herausforderung, die zahlreiche Risiken birgt. Die Außenwirkung muss noch auf noch mehr Kanälen authentisch und zugleich einheitlich sein. Genau hier ist der Moment, in dem ein Kommunikationskonzept sinnvoll wird. Unternehmen brauchen zunächst eine Website. Je nachdem, was ein Unternehmen anbietet, ergibt auch ein Online-Shop Sinn. Wenn man aber nun ein Unternehmen hat, das schon lange besteht und traditionelle Werte hat, dann kann die digitale Transformation schwierig sein. Man will dadurch keine Stammkunden verlieren, aber man will definitiv neue Kunden anziehen. Und beide Kategorien von Kunden sollen das Unternehmen weiterhin als vertrauenswürdig und glaubhaft wahrnehmen. Es ergibt daher Sinn, die Erstellung der Webseite und die Erstellung von Social Media Content in Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur zu gestalten. Damit die Zusammenarbeit aber auch gut funktioniert, muss zunächst ein Kommunikationskonzept erstellt werden. Man braucht sowohl ein Marketing- als auch ein Kommunikationskonzept. Beide Konzepte haben Schnittstellen, aber auch wichtige Unterschiede. Das Kommunikationskonzept muss die Zielgruppe auf einer emotionalen Ebene ansprechen, um diese langfristig an das Unternehmen binden zu können. Bei dem Kommunikationskonzept wird festgelegt, wie in Zukunft auf jedem definierten Kanal kommuniziert werden soll. Dabei sollten interne und externe Kommunikationsregeln aufgestellt werden. Bei der Erstellung sollte man zunächst ein Briefing erstellen, sich dann mit einer SWOT Analyse beschäftigen, um dann im nächsten Schritt die Ziele definieren zu können. Dabei kann man die SMART Methode verwenden. Die Zielgruppe muss ganz genau bestimmt werden. Dann kann man den Kommunikationsinhalt erstellen. Aus all diesen Punkten ergibt sich dann die Kommunikationsstrategie.

Der Ursprung der Leidenschaft zum Schriftdesign

Monotype ist ein Unternehmen, das jedem etwas sagt, der sich mit Schriftdesign beschäftigt. Die Ursprünge der Firma reichen bis ins Jahr 1887 zurück und seitdem hat sich die Arbeit, die das Unternehmen leistet, selbstverständlich verändert. Das Unternehmen hat viele tolle Designer für sich gewinnen und auch ausbilden können. Darunter Tom Rickner, der das Monotype Studios Design leitet. Er kann mittlerweile auf eine Karriere zurückblicken, die über 30 Jahre lang ist. Typografie und Schrift Design sind dabei seine Steckenpferde. Bekanntheit erlangte er insbesondere durch das Font Hinting von Georgia, Verdana und Tahoma – extrem bekannte Schriftarten. Seine Leidenschaft zur Typografie gewann er erst während seines Studiums Upstate New York. Das ist auch wieder ein gutes Beispiel dafür, dass auch sehr erfolgreiche Menschen nicht schon mit dem Wissen ihrer Leidenschaft geboren werden müssen. Rickner arbeitete auch schon für Apple, aber seit 1994 für Monotype. Mittlerweile ist die Leitung seines Teams seine Hauptaufgabe. Rickner findet es besonders erstaunlich, wenn Leute definierte Probleme mit ihrer Arbeit lösen können. Wenn aus der Not eine Tugend gemacht wird. Dieses Talent kann im Design immer besonders gut zum Einsatz kommen und jedem Künstler bei seiner Karriere sehr helfen. Besonders spannend ist es immer, herauszufinden, wo Menschen ihre Inspiration hernehmen. Bei Rickner ist es vor allem alles, was gar nicht so viel mit seiner Arbeit zu tun hat. Museumsbesuche, Konzerte, wandern, Zeit in der Natur verbringen … Daran kann sich sicherlich jeder Künstler ein Beispiel nehmen.

Woher bekommen Designer ihre Ideen?

Immer wieder wird man auf jeder Ebene im Leben mit Trends konfrontiert. So geht es natürlich auch Designern, aber viele dieser Designer ebnen den Weg für eben jene Trends. Woher nehmen Designer und Künstler ihre Ideen und ihre Inspirationen? Oft liegt das Interesse von Designern am Design schon in der Kindheit. Tom Foley ist zum Beispiel ein Designer, der Schriftarten entwirft und sagt in Interviews, dass er schon seit seiner Kindheit Interesse an verschiedenen Handschriften hatte. Oft können wir unsere Interessen aus der Kindheit also ruhig als Wegweiser für die Zukunft nehmen. Man sollte als Künstler seine Nische finden. Was macht einem Spaß, für welche Art von Kunden arbeitet man gerne? Manche lieben es, mit großen Kunden zu arbeiten, andere arbeiten lieber etwas intimer mit kleinen Kunden. Gerade am Anfang der Karriere muss man sich bewusst machen, dass man auch Aufträge annehmen muss, die einen vielleicht nicht inspirieren, aber die eben die Miete zahlen. Man sollte nur nie damit aufhören auch Dinge zu tun, die wirklich der Leidenschaft entspringen. Denn da bekommt man die meisten Ideen und kann seine Kreativität auch richtig ausleben. Als Designer muss man immer dazu bereit sein, sich zu entwickeln und zu reflektieren. Nur so kann man neue Inspiration finden und realistisch gesehen kann man auch nur so immer wieder neue Aufträge bekommen. Außerdem ergibt es Sinn, sich Helden zu suchen, die auch in einer ähnlichen Branche arbeiten und von denen man Inspiration ziehen kann. Manchmal ist es gar nicht die Arbeit selbst, die dann inspirierend ist, sondern die Persönlichkeit oder der Tatendrang der Person. Außerdem ist es eine gute Idee, mit so vielen Menschen wie nur möglich zu arbeiten, denn von jedem anderen Designer kann man etwas lernen. Von Technik bis zur Arbeitsmoral: immer neue Kontakte zu knüpfen, hält die Inspiration am Leben.

Lamborghini Terzo Millennio-Designkonzept

Dieser Sportwagen geht selbst mit Schäden um und setzt auf Elektroantrieb. In Kooperation mit zwei Labors hat Lamborghini an einem Konzept gearbeitet, das die Technologie- und Designtheorien der Zukunft in konkrete Ideen übersetzt.

Innovative Änderungen zur Optimierung von Energiespeichersystemen und Design

Der Tech-Zweck des Terzo Millennio Projekts ist es, das Fahrzeug in 5 verschiedenen Bereichen auf den Supersportwagen der Zukunft vorzubereiten:

  • visionäre Gestaltung
  • innovative Materialien
  • Energie-Speichersysteme
  • Antriebs-Systeme
  • Emotionalität

An den technischen Aspekten arbeitet der Sportcar-Hersteller mit 2 Laboren des Massachusetts Institute of Technology zusammen. Die Kooperation untersucht die Möglichkeit, aufladbare Nanopartikel in die Kohlefasermaterialien einzubauen, aus denen die Karosserie des Supersportwagens besteht. Sie wirken wie eine Batterie und speichern Energie durch die integrierten Nanoröhren. Somit kann die gesamte Karosserie als Energiespeichersystem genutzt werden.

Terzo Millennio bewegt sich in Richtung „elektrischen Lamborghini“

Das Projekt zielt auch darauf ab, die Technologie der kontinuierlichen Überwachung der gesamten Kohlenstofffaserstruktur mit dem Konzept der „Selbstheilung“ zu kombinieren. Terzo Millennio soll seinen eigenen Zustand kontrollieren, um Schäden und Risse am Gehäuse durch Kollisionen zu vermeiden. Der Sportwagen wird in der Lage sein, Schäden zu erkennen und durch mit Reparaturchemikalien gefüllte Mikrokanäle einen Selbstheilungsprozess einzuleiten. Dadurch soll das Risiko von kleinen Rissen beseitigt werden, die sich in der Konstruktion ausbreiten können. Auch beim Antrieb werden neue Wege beschritten: In jedes Rad wird ein Elektromotor integriert, sodass das Konzept des Allradantriebs erhalten bleibt. Die Verlagerung von Elektromotoren auf Räder gibt Aerodynamikern und Designern mehr Freiheit. Terzo Millennio symbolisiert damit die ersten Schritte zum „elektrischen Lamborghini“.

Das Design der Zukunft steht vor der Tür

Terzo Millennio ist eine von Lamborghini Centro Stile entwickelte Vision, die zukünftige Elemente des Designs perfekt mit superneuen Technologien kombiniert. Das Projekt berücksichtigt durchgreifende technologische Veränderungen und gibt einen Einblick in die Zukunft des Lamborghini-Designs. Ein markantes Beispiel ist die Weiterentwicklung der für Lamborghini typischen Y-förmigen Heck- und Frontleuchten. Durch technologische Änderungen kann das Fahrzeugdesign gründlich an aerodynamische Anforderungen angepasst werden und basiert auf einer neuen Designarchitektur, die der Verbesserung der Aerodynamik des Autos dient.