Mit diesen Tipps gehört eine Kreative Sperre in die Vergangenheit!

Wenn jemand etwas Kreatives macht, dann wird meistens etwas erschaffen. Genau daher stammt auch der Begriff, nämlich von dem Lateinischen “creare” und “crescere”, was zum einen für “etwas neu schöpfen” steht und zum anderen für “geschehen und wachsen lassen”. Und beide Aspekte machen Kreativität aus. Es wird etwas geschaffen, aber man muss dem auch Zeit und Raum geben, um passiv zu wachsen. Das ist ein Schöpfungsprozess. Aber was tut man, wenn dieser Prozess durch irgendetwas unbestimmtes blockiert wird? Dabei sollen die folgenden Tipps helfen!

  1. Morgenseiten schreiben. Das heißt, dass man nach dem Aufstehen – noch bevor man sich mit der digitalen Welt beschäftigt – eine DIN A4-Seite mit der Hand schreibt. Egal über was. Den Gedanken freien Lauf lassen und einfach genau das aufschreiben, was einem einfällt. So macht man sich direkt morgens einen freien Kopf und bringt Kreativität auf einfachste Weise im Leben unter.
  2. Mit einer MindMap Gedanken freien Lauf lassen. Wenn man feststeckt, dann einfach ein Blatt Papier zur Hand nehmen und alles aufschreiben, was einem einfällt und dann wieder was einem dazu einfällt.
  3. Manchmal hilft es auch, rückwärts zu assoziieren. Dabei skizziert man seine Arbeit so, als ob man schon fertig wäre. Das hilft dabei, die Perspektive zu wechseln. Manchmal ist ein neuer Blickwinkel alles, was man wirklich braucht.
  4. Spazieren gehen kann richtig gut helfen, um den Kopf frei zu bekommen. Manchmal muss man einfach weg vom Schreibtisch, um wieder richtig kreativ sein zu können.
  5. Man kann auch sein inneres Kind nutzen, um wieder zurück in die Kreativität zu kommen. Da muss man sich einfach vorstellen, was man als Kind bei dieser Blockade getan hätte.
  6. Aus der Komfortzone zu gehen, kann auch total helfen!
  7. Man kann sich auch ein bisschen in Tagträumen verlieren und schauen, wohin einen diese führen. Auch ein kleiner Mittagsschlaf kann schon wahre Wunder bewirken.
  8. Frust kann man auch für sich nutzen, man muss sich nur trauen, diese Gefühle auch zuzulassen.
  9. Wenn man gar nicht weiterkommt, kann man auch einfach mal etwas imitieren. Nur um wieder zurück in den Flow zu kommen.
  10. Man könnte sich auch mit der Zukunft beschäftigen. Wie sieht die Welt wohl in 20 Jahren aus? Solche Gedanken bringen einen in ein völlig neues Denken und das kann helfen.

Designer auf der ganzen Welt sind an der Entwicklung zum Thema Olympia beteiligt

Seit Beginn der 31. Olympischen Spiele in Rio arbeiteten Designer aus aller Welt intensiv an Inhalten für dieses sportliche Großereignis. Im Netz konnten einige interessante Funde und sogar Meisterwerke zum Thema Olympia aufgespürt werden.

Symbole und Icons für die Olympischen Spiele 2016

Für diejenigen, die nach Sportsymbolen suchen, ist das Smashing Magazine eine großartige Anlaufstelle. Hier kann man das von Icons8 entworfene Olympic Sports Icons Set im Vektorformat herunterladen. Auch Graphics for the Olympic Games wurde zu diesem Thema veröffentlicht. 10 Icons im reduzierten Stil können nach der Registrierung kostenlos heruntergeladen werden. Der grafische Ansatz von Gloria Qiu verdient ebenfalls die Aufmerksamkeit von Designern und Entwicklern. Ihre Rio de Janeiro 2016 Olympic Games Line Icons ist als PSD-Datei verfügbar.

Alternatives Rio 2016-Logo

In den Medien wurde wiederholt über Doping russischer Sportler berichtet. Art Director Björn Karnebogen aus Köln entwarf eine lustige alternative Skizze eines möglichen Olympia-Logos, die auf Ereignissen basiert, die die Öffentlichkeit verärgern.

Kreatives Video für die Olympischen Spiele 2016 in Rio

Das Video „Olympia“ konzentriert sich auf den Sport und die Königin des Sports – die Leichtathletik. Die kreative Animation des Kurzclips wird auf behance.net ausführlicher präsentiert.

Interaktive Karte der Spiele 2016 in Rio

Fiasco Design hat eine interaktive Karte von Rio 2016 erstellt, die trotz der farbenfrohen Illustrationen einige Auslassungen in der Organisation der Spiele nicht ignoriert.

Fantasien über die Zukunft der Olympischen Spiele

Pokémon fangen, NetFlix-Box-Set-Marathon oder Zauberwürfel-Sprint? Doch was bringen die Olympischen Spiele in Zukunft? Werden die Spiele alternative Sportarten und Recreation beinhalten? Die Designagentur FITCH hat sich Gedanken über den Sport der Zukunft gemacht und eine Plakatserie entworfen, die das Thema „Olympische Spiele der Zukunft“ aufzeigt. Die Olympischen Spiele sind ein wirklich großartiges Ereignis, das von Fans auf der ganzen Welt verfolgt wird. Natürlich gibt es in diesem Bereich immer viel Raum für Kreativität.

Welche Wörter werden am häufigsten in Werbeslogans verwendet?

2012 hatten Marketingexperten erstmals die Idee, die gängigsten Begriffe in Werbeslogans im deutschsprachigen Raum zu erforschen. Das Ergebnis war eine Liste von Wörtern.

Top 5 Wörter aus den Werbeslogans 2012 – 2014

Für die Studie wurden mehr als 160.000 Werbeslogans und verwandte Marken berücksichtigt. Die Texte wurden zur Auswertung in eine Datenbank eingegeben. „Ranking der Werbesprache“, die statistisch häufigsten Wörter, wurden anhand von Neueinführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz recherchiert. Als Ergebnis veröffentlichten die Experten die Top 5 Wörter aus den Werbeslogans des Jahres:

  1. „Leben“
  2. „Mehr“
  3. „Your“
  4. „Einfach“
  5. „Sie“

Marketingforscher teilten in ihrer Publikation auch mit, wie die häufigsten Wörter des Jahres identifiziert werden können und wie bekannte Marken sie in ihren Slogans verwenden. Dort haben sie auch eine Übersicht der Top-100-Begriffe der letzten Jahre zusammengestellt. Seitdem haben Vermarkter ihre Datenbanken jedes Jahr aktualisiert, um immer mehr Unternehmen aufzunehmen. Die am häufigsten vorkommenden Wörter sind jedoch dieselben wie zuvor, mit geringfügigen Korrekturen.

Marken bieten gerne „mehr“

Das Wort „mehr“ stand mehrere Jahre ganz oben auf der Liste. Manchmal fiel es auf den 2. oder 3. Platz zurück, wurde dann aber wieder die Nummer 1. „Mehr“ ist derzeit der häufigste Begriff in der Markenpositionierung. Dieses Wort ist ein Zeichen der aktuellen Zeit und ein Spiegel der modernen Gesellschaft. Heute strebt jeder danach, das Beste herauszuholen und sich so solide und souverän wie möglich zu präsentieren. Unternehmen greifen diesen Trend auf und setzen in ihren Markenslogans meist auf den Begriff „Mehr“: „Kann mehr, damit du mehr kannst.“ (Google Pixel 2), „Du kannst mehr.“ (Saturn).

Die aktuelle Generation wählt alles, was „einfach“ ist

Das Wort „einfach“ ist das am zweithäufigsten verwendete Wort der letzten Jahre. Der Begriff hat im Jahresranking verschiedene Plätze von 1 bis 3 belegt. „Einfach“ ist ein großartiges Verkaufsargument für Marken in dieser herausfordernden und technisch schnelllebigen Zeit: „Macht einfach Spaß.“ (Apple iPad), „Einfach glücklich sein.“ (Hygge).

Ist künstliche Intelligenz der Feind von kreativen Menschen?

Die Digitalisierung bringt große Fortschritte für die Menschheit mit sich, aber sie hat auch schon einige Jobs überflüssig gemacht. Wird künstliche Intelligenz in Zukunft auch den kreativen Menschen ihren Job nehmen? Immerhin gibt es mittlerweile das KI-Design, das Design, das mit Hilfe künstlicher Intelligenz geschaffen wird. Jetzt gerade klingt das noch sehr weit weg, aber KI ist längst allgegenwärtig. Wichtig ist, dass man offen für neues bleibt und auch annimmt, dass KI in Zukunft eventuell einige Aufgaben erleichtern oder sogar abnehmen kann. Wenn man sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, wird man merken, dass diese schon längst viele Aufgaben in den unterschiedlichsten Bereichen übernommen hat. Es gibt sogar Forscher, die glauben, dass sie irgendwann ihren Geist in eine Maschine einpflanzen können und so unsterblich werden. Was für uns nach Science Fiction klingt, hört sich für Menschen, die sich tagein tagaus mit KI beschäftigen, vielleicht schon gar nicht mehr so verrückt an. Es gibt mittlerweile Apps, die mit KI Kunst und Portraits erschaffen. 2016 konnten schon Gemälde digitalisiert und einem Deep Learning Algorithmus anvertraut werden. Dieser Algorithmus konnte dann sehr ähnliche Porträts erschaffen. Kunstexperten wurden dann mit dem Gemälde konfrontiert, ohne dass sie wussten, dass es kein echtes Werk des Künstlers ist. Sie hielten es für ein noch unentdecktes Gemälde von besagtem Künstler. KI schafft es also, Kunst nachzuahmen und so echt aussehen zu lassen, dass selbst Experten keine Fälschung daraus lesen würden. Man könnte sich fragen, wo die Kreativität bleibt. Vielleicht nehmen Designer und Künstler aber auch einfach nur neue Rollen ein, wenn mit KI gearbeitet wird. Immerhin können mit solchen Programmen auch Unmengen an Zeit eingespart werden. Experten glauben sogar, dass KI Designern dabei helfen kann, wirklich den Fokus zu behalten und sich auf den Kern zu konzentrieren.

VDID Codex oder Richtlinien für Industriedesigner

Welche ethischen Prinzipien und Werte leiten die Arbeit der Designer des Verbands Deutscher Industriedesigner VDID? Wie definieren sie ihren Verantwortungsbereich? Der „VDID Codex“ bündelt die ID-Werte und Prinzipien. Das Dokument steht in gedruckter Form und als kostenlose PDF-Datei zur Verfügung.

Das ethische Manifest für Industriedesigner

Nach sorgfältiger interner Vorbereitung hat der Berufsverband vor einiger Zeit ein ethisches Manifest für Industriedesigner vorgelegt. Nun laden sie alle Interessierten zu einer öffentlichen Diskussion ein. Der VDID Codex für Industriedesigner besteht aus 2 Teilen:

  1. Der erste Abschnitt definiert 12 Leitprinzipien für verantwortungsvolles Design
  2. Im zweiten Abschnitt werden 10 Schwerpunkte benannt, die auf besondere Herausforderungen im Bereich Industrial Design hinweisen

Die Prinzipien der Veröffentlichung definieren Qualitätsrichtlinien, die sich sowohl auf Entwicklungsverfahren als auch auf deren Ergebnisse beziehen. Diese Arbeit richtet sich an Unternehmen und Gestalter, aber auch an Behörden als Auftraggeber, Politik, Bildungswesen, Ökonomik und deren Gremien sowie designinteressiertes Publikum.

Preis und Verfügbarkeit

Der VDID Codex für Industriedesigner liegt im gedruckten Format vor. Er ist bei der VDID-Geschäftsstelle in Berlin erhältlich. Das Dokument umfasst 60 Seiten und hat einen Nennwert von 20 Euro. Das Porto kann jedoch enthalten sein. Der VDID Codex steht auch in digitaler Form zum Download bereit.

Der VDID bildet einen Dienst für den fachlichen Austausch

Die Gründung des VDID begann im letzten Jahrhundert und verlief in mehreren Etappen. Ziel des damaligen VDID war neben der beruflichen Vernetzung und Selbstorganisation von Designern der industriellen Branche auch die Demokratisierung des ID. Die Aktivisten wollten so weit wie möglich weg von veralteten Anforderungen und Produktionsprozessen hin zum Menschen, indem sie neue Produktionsmöglichkeiten schaffen und die Anforderungen der modernen Konsumgesellschaft berücksichtigen. Heute agiert der VDID als ganzheitliche Institution. Er bündelt die Interessen und Kompetenzen der Berufsangehörigen und handelt im Auftrag seiner Angehörigen und im gesellschaftlichen Kontext. Der VDID berät, bildet aus und fördert. Er bietet Designern Verbindungen, Netzwerke und die Kommunikation mit Gleichgesinnten.