So will Bentley sich im Design weiterentwickeln

Stefan Sielaff ist Design-Chef bei Bentley und zählt zudem noch zu den einflussreichsten Autodesignern in der gesamten Branche. Mit seiner Hilfe entstanden der Audi A1, Bentleys Continental GT, GTC und viele weitere weltbekannte Wagen. Was ihn so erfolgreich macht, ist, dass er nie stagniert. Ihm ist klar, dass Marken und Designs sich immer weiterentwickeln und mit der Zeit gehen müssen. Er denkt sogar, dass Bentley Autos in Zukunft vegan werden könnten. Er schafft es, dass Bentley für Tradition im Luxus steht, sich aber trotzdem weiterentwickeln kann und so modernen Marken in nichts nachstehen muss. Das ist der Grund, aus dem Bentley schon seit hundert Jahren funktioniert und mit Sicherheit auch die nächsten hundert Jahre übersteht. Wichtig ist, dass eine Luxusmarke aus der Perspektive des Kunden denken kann. Was ist die Definition dieser Luxusbegriffe für den Kunden? Mittlerweile sind das nicht mehr Champagner und teure Uhren, es sind soziale Hygiene und Nachhaltigkeit. Man möchte Gutes für die Welt tun und das soll sich auch in der Wahl des Autos wiederspiegeln. Deswegen verzichtet Bentley schon in einigen Autos auf echtes Leder, um vegane Autos gestalten zu können. Dass die Marke komplett vegan wird, ist auch vorstellbar. Das soll auch die C02-Bilanz reduzieren, die für Leder sehr hoch liegt. Bentley legt seinen Fokus darauf, bei allem einen Mittelweg zu finden. Und sich immer der Design-DNA treu zu bleiben, denn auch wenn ein Bentley vegan ist, wird man diesen immer als Bentley erkennen können. Bentley weiß bei welchen Werten sie sich treu bleiben möchten, zum Beispiel ist die Fabrik eher eine Art Manufaktur, in der Handwerkskunst weiterhin eine große Rolle spielt und nicht von Robotern ersetzt wird. Das macht auch das Individuelle für den Kunden weiterhin möglich, was Bentley schon immer ausgezeichnet hat.

 

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